Die Welt gehört keinem Menschen

© Foto: aboutpixel.de, Christoph Ruhland

Vor einiger Zeit erreichte uns eine Nachricht von einer Leserin unseres Blogs mit folgendem Wortlaut zum Thema „Grundeinkommen“ und „Mehr Geld“:

Hallo,

es geht nicht um “mehr Geld”, sondern um existenzsicherndes Grundeinkommen für alle Menschen durch solidarisches, ökologisches Wirtschaften, Verteilungsgerechtigkeit. Die Welt gehört keinem Menschen, doch was sie uns schenkt gehört allen.  Also bitte, nicht die alte esoterische Schiene auffahren lassen um die menschliche Gier zu bedienen.

Besten Gruß Ute P.

Da gerade beim Thema „Geld“ und „Einkommen“ Missverständnisse bzw. Vorurteile schnell vorprogrammiert sind, möchten wir nun den gesamten Schriftverkehr bzgl. dieses wichtigen Einwandes der Leserin veröffentlichen. Hier also die Antwort eines unserer Team-Mitarbeiter:

Hallo Ute P. und Danke für Ihren Hinweis.

Wir werden ihn beherzigen, obwohl Sie uns beim solidarischen und ökologischen Wirtschaften voll aus dem Herzen sprechen.  

Was die Verteilungsgerechtigkeit betrifft, da glaube ich persönlich nicht mehr daran, denn da stecken zu viele einflussreiche Macht- und Wirtschaftsinteressen bzw. Amts-Mechanismen dahinter, als dass Staat und Politik eine wirkliche Gewichtung hätten.  

Und was das „es geht nicht um mehr Geld“ betrifft, da gibt es heutzutage wahrhaftig mehr als genügend Menschen, die auch wirklich mehr Geld bräuchten, um wenigstens in Würde leben zu können. Hier wäre mir persönlich das Warten auf eine gerechte Verteilung (durch wen???) zu lange.  

Allen anderen gönne ich jederzeit auch mehr Geld, um all die lebensbejahenden Projekte, Ideen und Visionen zu verwirklichen, die diese Menschen im Sinn haben. Denn kein Projekt oder Vorhaben wird sich auf dieser Erde verwirklichen lassen, wenn das nötige Geld dafür fehlt.  

Warum nicht gleich beginnen auch wenn es zunächst klein anfängt? Leere Worte und Diskussionen sind schon wirklich zu viele gemacht worden!  

Was die Gier betrifft, da kenne ich keinen Menschen, der nicht davon betroffen ist, ob das nun die so genannten und oft auch selbstgefälligen „Gutmenschen“ sind oder aber Reich UND Arm! Die Frage ist, WIE erkennen die Menschen ihre Gier und die Konsequenzen auf Mensch und Natur und WAS machen sie konstruktives für alle daraus?     

Ach ja, sollte jemals das Grundeinkommen über den Staat oder die Politik verwirklicht werden, so dass wirklich jeder Mensch in Würde leben kann, dann ist es ja höchst erfreulich und widerspricht keinesfalls der Idee des Lebens-Einkommens-Programms, an dem man sich übrigens sofort beteiligen kann.  

Vielleicht gibt es ja doch etwas an diesem Programm oder Projekt, mit dem Sie sich anfreunden könn(t)en oder haben Sie sich noch gar nicht richtig damit beschäftigt?

Darauf die Antwort der Leserin:

Hallo, Herr S.,

dass der Mensch in dieser unserer Welt auf Geld-Einkommen angewiesen ist, ist unbestritten. Daher die Forderung nach einem existenzsichernden Grundeinkommen, welches nicht „von oben verordnet“ gehört, sondern von den BürgerInnen im Lande erstritten werden muss. 

An Bewusstseinsarbeit ist in dieser Hinsicht schon einiges passiert und mittlerweile wird die Idee des bGE (bedingungslosen Grundeinkommens) in allen Parteien diskutiert. Im Programm der Piratenpartei ist es verankert, und so geht’s halt Schrittchen f. Schrittchen weiter. Zur Verteilungsgerechtigkeit: Klar, eine Frage der Macht – auch die gehört verteilt und dafür gilt es sich ebenfalls zu engagieren, was auch viele Menschen tun.

Nun, ich bin überzeugt, dass Sie die Weisheit von Märchen und Geschichten zu nutzen wissen, um durch diese den Menschen Mut zu machen, sich für ihre Belange und das gute Leben für alle einzusetzen.

In diesem Sinne eine gute Zeit. Ute P.

Machen Sie sich gleich ein Bild von „Ein Lebens-Einkommen für jeden Menschen“ und rufen Sie die 7 Gratis-Tipps ab:

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